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Hydrophile Vitamine (wasserlöslich)

VITAMIN B3 (NIACIN)

Der Begriff Niacin leitet sich von Nicotinsäureamid ab. Es wird vor allem in der Leber gespeichert.

Vitamin B3 findet sich in Champignons, Grünkohl, Kaffee, Haferflocken, Eiern, Fleisch (besonders Leber) und Fisch. Der Tagesbedarf für Frauen liegt bei 15 mg pro Tag, für Männer bei 20 mg. Im Allgemeinen wird empfohlen, dass die tägliche Zufuhr an Niacin nicht unter 10 mg täglich liegen sollte. Bei einer Aufnahme ab etwa 500 mg am Tag kann es zum Flush-Effekt kommen. Dabei werden die Hautgefäße erweitert, die Haut rötet sich und es entsteht ein Hitzegefühl. Über 2.500 mg täglich können den Harnsäuregehalt im Blut erhöhen oder Magen-Darm-Beschwerden erzeugen. Durch Absinken des Blutdrucks können Schwindelgefühle auftreten.

Grundsätzlich gilt die Versorgung mit Niacin bei uns als gesichert. Eine eiweißarme Ernährung oder Absorptionsstörungen können aber zur Unterversorgung führen. Auch einige Krankheiten, z.B. Infektionen, Nieren- und Magen-Darm-Krankheiten, fördern einen Mangel. Dieser äußert sich zunächst durch unspezifische Störungen wie Konzentrations- und Schlafstörungen sowie in einer gewissen Reizbarkeit.
Vitamin B3 wird therapeutisch auch zur Absenkung erhöhter Blutfettwerte eingesetzt.