Hydrophile Vitamine (wasserlöslich)
VITAMIN B 7 (BIOTIN)
Biotin wurde früher auch Vitamin H genannt,
das sich von Haut ableitet. Es gilt außerdem als das Element
für Haare und Nägel. Besonders wichtig ist sein Beitrag
zur Umwandlung von Linolsäure in Omega-3-Fettsäuren.
Biotin kann sowohl durch die Darmflora erzeugt als auch aus Lebensmitteln
aufgenommen werden.
Das Vitamin findet sich z.B. in Bananen, Sojabohnen, Erbsen, Möhren,
Haferflocken und Weizenkeimen. Auch Milch, Eigelb und Leber liefern
Biotin.
Die tägliche Aufnahme sollte bei 0,15 mg liegen.
Eine Überversorgung zieht einen größeren Bedarf
an den Vitaminen C und
B6 nach sich. Durch verzögerte oder verringerte Insulinausschüttung
können sich die Blutzuckerwerte erhöhen.
Biotinmangel tritt eher selten auf. Äußere Anzeichen
sind Haarausfall und brüchige Nägel. Gelegentlich verstärkt
er Depressionen oder führt zu zentralnervösen Störungen.
Auch Blutarmut, Unterzuckerung oder erhöhte Gesamtcholesterinwerte
können auf einen Mangel hinweisen.
Bei Säuglingen kann durch eine vererbte Störung im Biotin-
Stoffwechsel die körperliche und geistige Entwicklung hemmen.
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