Spurenelemente
EISEN <
Das Spurenelement Eisen ist im Körper am häufigsten vertreten. Es wird zum Aufbau des Hämoglobins in den roten
Blutkörperchen benötigt.
Bereits um 1500 vor Christus wurde Eisenmangel in Ägypten beschrieben
und schon Paracelsus setzte dieses Element in der Medizin ein.
Eisen ist in den roten Blutkörperchen (Erythrozyten), dem roten
Blutfarbstoff (Hämoglobin), dem Sauerstoffdepot der Muskeln
(Myoglobin), dem Knochenmark sowie in der Leber und der Milz enthalten.
Zu seinen Aufgaben gehört der Schutz gegen Infektionen.
Eisen wird durch die Nahrung aufgenommen. Größere Men-
gen befinden sich in grünem Gemüse, Getreide, Hülsen-
früchten und Fleisch, vor allem in Innereien wie Leber und
Nieren. Die Eisenaufnahme wird durch Vitamin-C-haltige Lebensmittel
verbessert. Für die Eisenversorgung von Vegetariern sind deshalb
Spinat, Wirsing, Bohnen und Erbsen gut geeignet.
Der Verbrauch liegt bei 14 - 15 mg Verbrauch am Tag, wobei Frauen
bis Menopause mehr Eisen benötigen als Männer.
Eine Überdosierung kann Beschwerden im Magen-Darm-Be- reich
auslösen. Bei normaler Eisenverwertung sind Überdosen
durch Ernährung oder Nahrungsergänzung nicht zu befürch-
ten, da die Aufnahme im Körper vom Bedarf geregelt wird.
Ein Eisenmangel macht sich zunächst durch nachlassende körperliche
Leistungsfähigkeit
bemerkbar. Im Extremfall führt er zu Anämie.
Schwangeren Frauen sowie Frauen im gebärfähigen Alter
gen- erell zählen zu den Risikogruppen. Aber auch bei Kindern
während des Wachstums, Leistungssportlern und Veganern wird
häufig Eisenmangel diagnostiziert.
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen
Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Wir empfehlen eine individuelle Beratung bei dem Arzt, Heilpraktiker
oder Apotheker Ihres Vertrauens!
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