Mineralstoffe Mengenelemente
NATRIUM
Natrium ist das im Körper am häufigsten
vorkommende Mineral. Es hält den isotonen Druck aufrecht. Natrium
ist außerdem bei der Zusammensetzung der Blutflüssigkeit
und des Blutdrucks dienlich, es trägt zum Gleichgewicht im
Säure-Basen-Haushalt bei und ist anden Verdauungssäften
beteiligt. Des Weiteren ist es am Transport von Nervenreizen, an
der Muskelentspannung, der Resorption von Glukose und Aminosäuren
sowie allgemein am Transport von Nährstoffen im Körper
beteiligt.
Natrium ist ein Alkalimetall, das mit Sauerstoff und Wasser reagiert,
in reiner Form kommt es daher nicht vor. Wir nehmen es als Kochsalz,
in natürlicher Form aus Salzstöcken oder aus dem Meer,
auf.
Etwa 0,15 Prozent unseres Körpergewichts besteht aus Natrium.
Die Minimalzufuhr wird mit 550 mg täglich angesetzt. In der
Regel wird aber mehr aufgenommen.
In fast allen pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln ist Natrium
enthalten. Rund die Hälfte unserer täglichen Aufnahme
stammt aus Brot und Gebäck, rund 30 Prozent aus Fleisch- und
Wurstwaren. Auch Gemüse und Obst beinhalten Spuren des Minerals.
Die Zufuhr an Kochsalz liegt täglich zwischen 3 bis zu 13 g,
davon sind 40 Prozent Natrium. Als empfehlenswert gilt etwa ein
gehäufter Teelöffel (6 g) am Tag. Der Natriumhaushalt
im Körper wird durch die Niere beziehungsweise durch Hormone
geregelt. Überschüsse an Natrium durch eine zu hohe Zufuhr
werden ausgeschieden. Bei stark erhöhter Salzzufuhr steigt
der osmotische Druck an. Dies kann durch die vermehrte Zufuhr von
Wasser oder durch eine verringerte Wasserausscheidung ausgeglichen
werden. Wird dieser Ausgleich nicht erreicht, können Bluthochdruck,
Ödeme und Muskelstörungen entstehen.
Rund 30 Prozent der Menschen reagieren durch eine genetische Veranlagung
auf Kochsalz empfindlich. Bei ihnen steigert die Salzzufuhr den
Blutdruck.
Durch starkes Schwitzen verliert der Körper Natrium. Er greift
jedoch zur Selbsthilfe und schützt sich vor möglichem
Mangel, indem er die Ausscheidung von Natrium nahezu völlig
einstellt. Nur bei rein vegetarischer
Ernährung kann die Zufuhr allenfalls nicht immer ausreichend
sein.
Bekannte Folgen eines starken Mangels an Natrium sind ein niedriger
Blutdruck, Herzjagen, Apathie, Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühle,
Neigung zum Kollaps, Kopfschmerzen, Muskelschwäche, Muskelkrämpfe
und -schmerzen und Störungen des Bewusstseins. Eine Reihe von
Krankheiten wird von Natriummangel begleitet, beispielsweise Diabetes,
Diarrhoe, Bluthochdruck, Pneumonie, Leberstörungen oder Quecksilbervergiftungen.
Natriumverluste können auch durch nässende Hautkrankheiten
und Mukoviszidose entstehen.
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen
Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Wir empfehlen eine individuelle Beratung bei dem Arzt, Heilpraktiker
oder Apotheker Ihres Vertrauens!
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