Mineralstoffe Mengenelemente
MAGNESIUM
Magnesium ist ein lebenswichtiges Mengenelement.
Es ist im Wasser, in Pflanzen und in Tieren vorhanden. Ein Mensch
mit einem Gewicht von 70 kg trägt etwa 21-28 g Magnesium in
sich. Nach Kalium kommt es in Zellen am Häufigsten vor. 60%
des Magnesiums befindet sich im Skelett und in den Zähnen.
Bei Bedarf kann es schnell freigesetzt werden. Mehr als ein Drittel
ist in den Herz- und Skelettmuskeln zu finden. Leber und Körperflüssigkeiten
enthalten etwa 1%. Magnesium ist an rund 300 Enzymreaktionen beteiligt.
Der Mineralstoff wird dem Körper durch die Nahrung zugeführt.
Sojamehl, Reis Weizenkeime, Nüsse, Kakao, Tee, Hülsen-
früchte und Dörrobst beinhalten größere Mengen,
ebenso Käse und Fisch. Da unsere Böden durch Kaliumdüngung
arm an Magnesium sind, enthalten landwirtschaftliche Produkte oft
einen geringeren Anteil als erwartet. Durch Kochen wird Magnesium
aus der Nahrung gelöst.
Eine tägliche Aufnahme von 300-700g gilt als sicher. Bei gesunden
Nierenfunktionen entstehen keine Überdosierungen, überschüssige
Mengen an Magnesium werden ausgeschie- den. Zu hohe Dosen können
zu Durchfall führen.
Die Unterversorgung mit Magnesium wird bei 200 mg angesetzt. Ein
Mangel wird oft nicht entdeckt. Dieser kann sich durch Kopfschmerzen,
Müdigkeit sowie Bauch- und Muskelkrämpfe bemerkbar machen.
Auch Zuckungen im Gesicht, Brust- und Herzschmerzen sowie Rhythmus-
störungen können Mangelsymptome sein. Wenn Stress- toleranz
und Belastungsfähigkeit sinken, ist das oft ein Zeichen von
Magnesiummangel.
Bei Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Durchblutungsstör- ungen,
Arteriosklerose, Muskelschwächen, Leistungs- schwächen,
Nervosität und Depressionen entsteht oft ein Defizit, das nicht
bemerkt wird.
Ältere Menschen, Leistungssportler und Menschen, die schwere
körperliche Arbeit verrichten, zählen zu den Risikogruppen.
Auch wer häufig abnimmt, sich einseitig ernährt oder einen
hohen Alkoholkonsum hat, ist gefährdet. In der Schwangerschaft
sinkt der Magnesiumspiegel, gleichzeitig erhöht sich die Ausscheidung
von Magnesium, mütterliche und kindliche Gewebe haben daher
einen erhöhten Bedarf. Bei Kindern zeigt sich ein Mangel oft
durch Bauchbeschwerden. Bauchkrämpfe während der Menstruation
und Migräne sind häufig durch ergänzende
Einnahme von Magnesium therapierbar. Magnesiummangel tritt meist
in Kombination mit Kalziummangel auf.
In therapeutischen Dosen wirkt der Mineralstoff beruhigend.
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Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
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oder Apotheker Ihres Vertrauens!
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