Kleines Medizin-Lexikon
Diabetes mellitus
Die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist eine Erkrankung des
Insulin- und Zuckerstoffwechsels. Der Name "honigsüßer
Durchfluss" stammt von der Tatsache, dass der Urin von Patienten
mit einer unbehandelten Zuckererkrankung süß schmeckt
und so früher die Erkrankung diagnostiziert wurde. Man unterteilt
die Zuckerkrankheit im Wesentlichen in zwei Formen: Eine im Jugend-
oder Jungerwachsenenalter begin- nende Variante, welche die Gabe
von Insulin notwendig macht. Außerdem gibt es eine im Alter
erworbene Form, bei der zu Beginn häufig auf die Gabe von Insulin
verzichtet werden kann. Im Verlauf wird jedoch nicht selten auch
bei der "Altersdiabetes" eine Insulingabe notwendig. Die
Zahl der an der Zuckerkrankheit leidenden Menschen nimmt immer weiter
zu. Bei der jugendlichen Form gibt es eine familiäre Belastung
als Hinweis auf eine Autoimmunkrankheit, bei der im Körper
Antikörper gegen eigene Zellen entstehen. Sie zerstören
die Zellen, welche Insulin bilden.
Bei der im Alter erworbenen Diabetes mellitus spielen Veran- lagung,
ein zu hohes Körpergewicht, übermäßige Nahrungs-
aufnahme und Bewegungsmangel eine große Rolle. Diese Form
wird als Folge des zunehmenden Wohlstands und der Überernährung
angesehen.
Disaccharide
Disaccharide sind Zucker, die aus zwei Molekülen Mono- saccharid
bestehen. Rübenzucker ist ein Disaccharid; er wird enzymatisch
in seine Bestandteile Glukose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker)
gespalten.
DNS
DNS ist die Abkürzung für Desoxyribonucleinsäure,
die Erb- substanz bei Menschen, Tieren und Pflanzen.
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